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Main Echo 02.11.2016
Buswendeplatz zum Dorfplatz umbauen
Bürgerversammlung: Pläne in Hofstädten diskutiert - Wasserversorgung und Fußweg weitere Themen


Schöllkrippen. Eif­rig dis­ku­tiert wur­de am Mon­tag in der Hof­städ­te­ner Bür­ger­ver­samm­lung der Plan­ent­wurf zur Um­ge­stal­tung des Bus­wen­de­plat­zes in der Spessart­stra­ße ge­gen­über dem Dor­f­la­den. Et­wa 40 Hof­städ­te­ner, deut­lich we­ni­ger als zur Bür­ger­ver­samm­lung im Vor­jahr, wa­ren ins Dorf­ge­mein­schafts­haus ge­kom­men.
Nicht jedem hat die bereits vom Dorferneuerungsvorstand und vom Marktgemeinderat mehrheitlich abgesegnete Planvariante gefallen, die Ralf Warm, Mitarbeiter des Planungsbüros Arc-Grün, und Manfred Maier vom Amt für ländliche Entwicklung vorstellten.
Kosten: 230 000 Euro
Aus dem Buswendeplatz in der Ortsmitte soll mit geschätzten Kosten von 230 000 Euro ein Aufenthaltsplatz mit Brunnenanlage, Dorfbaum, barrierefreier Bushaltestelle und Pergola entstehen. Dem Planentwurf hätten auch die Kahlgrund-Verkehrsgesellschaft (KVG) und das Staatliche Bauamt zugestimmt, teilte Bürgermeister Reiner Pistner (FWG) mit. Etliche Bürger hielten den Platz in seiner jetzigen Form sicherer für Kinder, die dort in die Schulbusse einsteigen.
Mit dem neuen Platz, dessen Baubeginn noch offen sei, werde das Dorf moderner. Außerdem sei die Barrierefreiheit gesetzlich vorgeschrieben. Mit dem bisherigen Wendeplatz sei diese nicht realisierbar, argumentierte der Planer.
Der entscheidende Faktor seien indes nicht die Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten, sondern die Straßenquerung, über die noch zu befinden sei. sagte Maier. Bruno Thiele forderte in diesem Zusammenhang für die Straße eine Geschwindigkeitsreduzierung. Der Verkehr sei hier viel zu schnell.
Anschluss an Spessartgruppe?
Weiter debattiert wurde die Schöllkrippener Wasserversorgung. Man sei nicht sicher, wie lange die vom Wasserwirtschaftsamt genehmigten Entnahmemengen der Quellen noch ausreichen, vor allem im Hinblick auf neu geplante Baugebiete, verdeutlichte Pistner. Deshalb war auch jüngst ins Kalkül gefasst worden, den Ortsteil Hofstädten, dessen Hochbehälter sanierungsbedürftig ist, unter Umständen an die Fernwasser-Spessartgruppe anzuschließen. Doch sollten alle erdenklichen Maßnahmen getroffen werden, damit die Marktgemeinde samt ihrer Ortsteile mit eigenem Wasser zurechtkomme, lautete der Tenor in Hofstädten.
Hängepartie um Fußweg
»Total gegen den Strich« ging es Thomas Dedio, dass in den von Bürgermeister Pistner aufgezählten Projekten der »seit langem versprochene« Bau eines behindertengerechten asphaltierten Fußwegs von Hofstädten nach Schneppenbach und Schöllkrippen nicht vorkam. Vehement forderte Dedio, den Fußweg endlich auf die oberste Prioritätsstufe zu setzen.
Für den Ausbau in zwei Abschnitten mit unterschiedlichen Fördertöpfen gebe es bereits einen Gemeinderatsbeschluss, erinnerte der Bürgermeister. Die Gemeinde habe aber »keine unendliche Geldmenge« und außerdem derzeit viele schwierige andere Projekte, die abzuarbeiten seien, erklärte Pistner die »Zögerlichkeit.«
Das Thema sollte nicht auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben werden, forderte indes auch Andreas Braun.
Doris Pfaff


Main Echo 13.10.2016
Busbuchten behindertengerecht
Dorferneuerung: Ortsmitte gestalten


Schöllkrippen. Da­mit der Bus­wen­de­platz in der Spessart­stra­ße ge­gen­über des Hof­städ­te­ner Dor­f­la­dens den Cha­rak­ter ei­ner Dorf­mit­te be­kommt, soll er im Rah­men des Dorf­er­neue­rung­s­pro­gramms um­ge­stal­tet wer­den.
Einer entsprechenden Planvariante, die das Amt für ländliche Entwicklung bereits im Hofstädtener Dorferneuerungsteam vorlegte, hat nun auch der Marktgemeinderat mehrheitlich abgesegnet. Demnach soll aus dem Buswendeplatz ein gestalteter Aufenthaltsplatz entstehen, währenddessen an der Spessartstraße behindertengerechte Busbuchten gebaut werden.
Doris Pfaff


Main Echo 02.06.2016
Vorerst keine Flurkapelle für Hofstädten
Rat: Schöllkrippener Gremium lehnt Planung auf Basis von EU-Förderprojekt ab


Schöllkrippen. Der Markt­ge­mein­de­rat will nicht, dass für Hof­städ­ten ei­ne Flur­ka­pel­le ge­plant wird. Die Ab­stim­mung am Di­ens­ta­g­a­bend ging mit ei­nem Patt von acht zu acht Stim­men aus. So­mit war die Pla­nung ab­ge­lehnt.
Der Bau einer Flurkapelle mit Außenanlage war 2007 in der Prioritätenliste der Dorferneuerung auf Rang drei gelistet. Bei der Festlegung der Obergrenzen sei mit dem Amt für ländliche Entwicklung (ALE) ein fester Förderbetrag von 25 000 Euro für die Kapelle vereinbart worden, sagte Bürgermeister Reiner Pistner (FWG) im Rat. Der Dorferneuerungsvorstand wollte jetzt die Baupläne vorantreiben.
Fördergelder erhoffte man sich aus einem bis 2020 laufenden ELER-Programm (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums). Mit dem Programm würden »lokale Basisdienstleistungen für die ländliche Bevölkerung«, einschließlich Freizeit und Kultur, und die zugehörige Infrastruktur mit 60 Prozent der Kosten ohne Obergrenze gefördert, so Pistner. Ob das Projekt förderfähig sei, hänge von einem Auswahlverfahren ab. Dabei komme es darauf an, inwieweit die Kapelle für das öffentliche Leben der Dorfgemeinschaft bedeutsam sei.
Risiko: Drohender Fehlbetrag
Für die Marktgemeinde ergebe sich laut Pistner folgende Problematik: Der festgeschriebene Dorferneuerungszuschuss von 25 000 Euro sei eher gering, Baukosten von 135 000 Euro inklusive Grunderwerb realistisch. Bei einer Förderung über das ELER-Programm könnte die Gemeinde dann etwa 50 000 Euro kassieren. Sollten die ELER-Mittel nicht erreicht werden, bestünde das Risiko, dass lediglich die ALE-Förderung zugestanden werde und der Fehlbetrag in Teilen nur über Eigenleistungen auszugleichen wäre.
Über die »Sinnhaftigkeit« der Kapelle könne man »trefflich streiten«, meinte zweiter Bürgermeister Norbert Ries (FWG). Skeptisch äußerte sich auch Andrea Fath (FWG), die »keine große Notwendigkeit« sah. Maiandachten könnten auch im Freien gehalten werden, so Theo Grünewald (Grüne). »Wir vergeben uns nichts, wenn wir prüfen, ob wir in das ELER-Programm reinkommen«, meinte neben anderen CSU-Ratsmitgliedern auch Marco Schmitt. Doch die Ratsmehrheit wolle die Planung nicht, »damit ist die Geschichte erledigt«, zog Schmitt ein Fazit.
Mit der Entscheidung sei der Kapellenbau nicht grundsätzlich gestorben, meinte Bürgermeister Reiner Pistner auf Anfrage unseres Medienhauses. Denn das Projekt, so Pistner, stehe nach wie vor auf der Vorschlagsliste der Dorferneuerungsprojekte.
Doris Pfaff


Main Echo 29.10.2015
Geplanter Fußweg sorgt für Diskussion
Gemeinderat: Buswendefläche in Hofstädten soll Dorfplatz werden

Schöllkrippen. Für Diskussionen hat im Marktgemeinderat der planerische Vorentwurf für einen Fußweg gesorgt, der in Hofstädten vom Dorfgemeinschaftshaus im Unterdorf über den Buswendeplatz bis ins Oberdorf zum alten Löschteich führen soll. Vor weiteren Gesprächen sollen sich nun die Hofstädtener in der Bürgerversammlung am 9. November zu dem Thema äußern.
»Wir können uns der Sache stellen oder sie ablehnen«, meinte Bürgermeister Reiner Pistner (FWG). Der Fußweg und die Neugestaltung des Buswendeplatzes zu einem Dorfplatz mit Aufenthaltsqualität in der Nachbarschaft des Dorfladens ist ein Projekt im Hofstädtener Dorferneuerungsprogramm, für das Zuschüsse über 60 Prozent in Aussicht gestellt werden.
»Kein Sanierungsbedarf« Ratsmitglied Mike Steigerwald (FWG) meinte, in Hofstädten gäbe es »wichtigere Baustellen«, so etwa der Ausbau der Raingartenstraße. Grundsätzlich sei die fußläufige Anbindung zu begrüßen, auch wenn in bestimmten Bereichen kein Sanierungsbedarf bestehe, meinte Marco Schmitt (CSU). Doch solle die Kosten-Nutzen-Relation beachtet werden.
Unterschiedliche Meinungen gab es im Rat zur Busplatzgestaltung. Einen sicheren Übergang über die Staatsstraße am Busplatz stellte Michael Behl (Grüne) in Frage. Laut Vorentwurf, den Landschaftsarchitekt Ralf Warm vom Kitzinger Büro Arc.Grün am Dienstag im Rat vorstellte, bliebe der Sportplatz im unteren Planbereich erhalten.
Eine Laufbahn am Bachlauf Entlang des Baches werde eine etwa 50 Meter lange Laufbahn angelegt. Weiter zur Dorfmitte hin seien Grundstücksneuordnungen nötig.
Der bisherige Buswendeplatz bekäme mit einem Dorfbaum, Sitzmöglichkeiten und neuen Pflastersteinen ein attraktives Gesicht. Überdies ist an eine barrierefreie Bushaltestelle gedacht.
Für den weiteren Verlauf im Oberdorf gäbe es zwei Wege-Varianten. Eine davon sieht gewässerökologische Maßnahmen und die Verlegung des Baches auf einer Strecke von 40 Metern vor. Hier entstünde ein Naherholungseffekt, meinte Warm. Die Gesamtkosten des Fußwegprojekts schätzte der Architekt auf über 520 000 Euro.
Neben der Dorferneuerung stehen bei der Bürgerversammlung Bau- und Straßenprojekte und die Finanzen der Marktgemeinde auf der Tagesordnung.
Doris Pfaff


Main Echo 12.05.2015
Blinder Grund in Hofstädten für 120 000 Euro saniert
Dorferneuerung: Verbindung zum Gemeinschaftshaus

Hofstädten. In der vor über zehn Jahren begonnenen Hofstädtener Dorferneuerung ist wieder ein wichtiges Etappenziel erreicht worden: Saniert ist jetzt zu Kosten von 120 000 Euro der zweite Abschnitt der Straße Blinder Grund, welche die Ortsdurchfahrt (Spessartstraße) mit dem Dorfgemeinschaftshaus und dem Feuerwehrgerätehaus verbindet.

Am Montag haben Bürgermeister Reiner Pistner (FWG), Siegbert Glaser vom Dorferneuerungsvorstand und Manfred Maier vom Amt für ländliche Entwicklung (ALE) offiziell die Baumaßnahme abgenommen, die von der Hammelburger Firma Stolz im April durchgeführt worden war.
Schon vor sechs Jahren war zunächst der vordere Abschnitt des Blinden Grundes bis zum Sportplatz als erste größere Maßnahme der Dorferneuerung ausgebaut worden. Wie Pistner und Glaser verdeutlichten, gehört die Blinde-Grund-Straße zu einem mehrgliedrigen Projekt in der Dorferneuerung des kleinsten Schöllkrippener Ortsteils. Im Vorjahr ist der Wingertsgraben freigelegt und der Bachlauf renaturiert worden - mit einem Kostenaufwand von 28 000 Euro, wie Landschaftsarchitekt Wolfgang Leimeister beim Ortstermin am Montag mitteilte.
Treppenaufgang erneuert
Saniert und neu gestaltet ist auch der Treppenaufgang zum Kriegerehrenmal auf einer kleinen Anhöhe in der Nähe (30000 Euro). Zum Landschaftsprojekt gehört außerdem die Außenanlage des Dorfgemeinschaftshauses (DGH), das 2011 eingeweiht wurde. Für die Außenanlagen des DGH sind damals 68 000 Euro und 520 ehrenamtliche Arbeitsstunden aufgewendet worden, hieß es im Rückblick.
Freilich sei die Dorferneuerung in Hofstädten noch nicht zu Ende, betont Pistner. Es warten schon neue Projekte, darunter etwa die Umgestaltung des Buswende- und Dorfplatzes in der Spessartstraße. Auf dem Ideenplan steht auch eine Flurkapelle unweit des Dorfgemeinschaftshauses.
Doris Pfaff


07.04.bis 04.05.2015
Sanierung des Weges "Blinder Grund" bis zum Dorfgemeinschaftshaus


Main Echo 31.03.2015
Ein neues Gesicht für den Dorfplatz
Dorferneuerung: Nach einem ruhigen Winter packt das neue Vorstandsteam weitere Projekte an - Flurkapelle
 

Hofstädten. Nach einem in Sachen Dorferneuerung in Hofstädten recht ruhigen Winter geht das Verfahren jetzt mit einem neuen Vorstandsteam in den Frühling. Auf der Agenda stehen Projekte, die schon seit Beginn des Projekts auf der Prioritätenliste waren, aber bislang nicht realisiert werden konnten.
So beginnt nach Ostern im kleinsten Schöllkrippener Ortsteil der Ausbau des Weges vom Sportplatz zum »Blinden Grund«.

Bei der weiteren Planung vorne steht die Umgestaltung des Buswende- und Dorfplatzes in der Spessartstraße. Damit verbunden ist auch ein Fußweg, der vom Dorfgemeinschaftshaus über Spielplatz und Sportplatz bis ins Oberdorf führen könnte.
Verbessert werden soll die Radwegesituation. Geplant ist ferner der Ausbau der Raingartenstraße. Erneut aufgegriffen werde auch die viel diskutierte Idee einer Flurkapelle unweit des Dorfgemeinschaftshauses, so die Information aus dem Dorferneuerungsvorstand.
Für sechs Jahre gewählt Wie Bürgermeister Reiner Pistner (FWG) jetzt in einem Pressegespräch mitteilte, sind in der jüngsten Versammlung der Teilnehmergemeinschaft für sechs Jahre die Vorstandsmitglieder gewählt worden. Dem Gremium gehören an: Siegbert Glaser, Michaela Mannel, Norbert Debes, Karin Heeg, Michaela Behl und Gregor Edinger. Stellvertreter sind Dieter Weipert, Hubert Dedio, Dieter Hofmann, Theresa Staab, Tim Dedio und Dieter Englert. Aus dem Vorstand verabschiedet wurden der bisherige örtliche Vorsitzende Arno Stein sowie Sigrid Dedio, Julian Peter und Florian Glaser.
In der konstituierenden Vorstandssitzung ist Siegbert Glaser nach Worten von Bürgermeister Pistner zum neuen örtlichen Beauftragten des Vorstandsvorsitzenden Manfred Maier vom Amt für ländliche Entwicklung (Ale) bestellt worden. Wegebaumeister wurde Dieter Weipert. Für die Schriftführung sind Michaela Behl und Theresa Staab zuständig.
Ortsdurchfahrt bereits erneuert Der Vorstand hat unter anderem die Aufgabe, über Baumaßnahmen und deren Gestaltung zu entscheiden. Dies geschieht stets abgestimmt mit der Marktgemeinde Schöllkrippen. Seit 2006 seien viele Maßnahmen realisiert worden, so Manfred Maier vom Amt für ländliche Entwicklung.
Erneuert wurden die Ortsdurchfahrt und andere Dorfstraßen; neu gestaltet sind der Umgriff des Dorfgemeinschaftshauses und das Ehrenmal. Höhepunkt im Hofstädtener Dorferneuerungsprogramm war 2012 die Eröffnung des Dorfladens, der inzwischen weit über die Grenzen bekannt ist.
Doris Pfaff


2014


08.05.2014
Vorschläge für die Wahl des Vorstandes der Teilnehmergemeinschaft Hofstädten 2

Das Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken hat mitgeteilt, dass im Dorferneuerungsverfahren Hofstädten 2 die Mitglieder des Vorstandes der Teilnehmerlemeinschaft neu gewählt werden sollen. Hierbei geht es um die Wahl von 6 Vorstandsmitgliedern und deren 6 Stellvertreter.
Gewählt werden können grundsätzlich alle Personen, die volljährig und unbeschränkt geschäftsfähig sind; sie müssen nicht Grundeigentümer im Dorferneuerungsgebiet oder Landwirte sein.
Die Vorstandsmitglieder werden auf die Dauer von sechs ]ahren gewählt.
Die Mitglieder des Vorstandes bilden zusammen mit dem beamteten Vorsitzenden (dieser ist vom Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken bestimmt) den Vorstand der Teilnehmergemeinschaft, der deren Geschäfte zu führen hat und dem somit wichtige Aufgaben obliegen.
Darüber hinaus entscheidet der Vorstand u.a. in der Dorferneuerung in Abstimmung mit dem Marktgemeinderat Schöllkrippen über die Ausführung und Gestaltung von Baumaßnahmen.
Zur Vorbereitung der Wahl sollen nunmehr Kandidaten benannt werden, die zur Annahme dieses Ehrenamtes bereit sind. Das Amt bittet, in geeigneter Weise einen Wahlvorschlag zu erstellen, der mindestens 12 Kandidaten enthält. Die Mitwirkung von Frauen wird ausdrücklich gewünscht, die Kandidatenliste sollte daher auch Frauen enthalten.
Interessierte Bürger werden gebeten, sich bis spätestens 30.6.2014 bei dem Markt Schöllkrippen zu melden. Hier liegt jeweils eine Vorschlagsliste aus, in die sich die Bewerber eintragen und ihre Kandidatur durch eigenhändige Unterschrift bestätigen können.
Der Zeitpunkt der Wahlversammlung wird zu gegebener Zeit öffentlich bekannt gegeben.


01.07.2013
Vorstandssitzung

Nach der Eröffnung des Dorfladens vor über einem Jahr schien es ruhig geworden zu sein in Sachen Dorferneuerung Hofstädten. Dieser Eindruck täuscht, wie der Vorsitzende des Vorstandes, Herr Manfred Maier vom Amt für Ländliche Entwicklung, bei der Sitzung am 1.Juli deutlich machte. In den Wintermonaten wurden die Grünanlagen des Dorfladens bepflanzt, im Frühjahr gab es Begrünungen entlang der bereits ausgebauten Ruhbornstraße. Dass es dabei auch Koordinierungsprobleme zwischen dem Schöllkrippener Bauhof und der beauftragten Gärtnerei kam, wurde bedauert. Vier Tage nach dem "Frühjahrsputz" am Hellchen Meisenweg durch Bauhofmitarbeiter wurde genau dieses komplett umgestaltet. Bis zum Herbst soll die obere Hälfte der Ruhbornstraße, als Kreisstraße unter der Regie des Landkreises Aschaffenburg, fertig ausgebaut sein.
In den Planungs- und Genehmigungsbüros ging es weiter um die Bayernstraße, wozu der Auftrag zum Ausbau vergeben wurde.
Zur Planung Kriegerehrenmal, Wingertsgraben und Blinder Grund wurden vom Landschaftsarchitekten Herrn Wolfgang Leimeister einige Änderungen und Präzisierungen vorgenommen. So muss z.B. im Weg zum Dorfgemeinschaftshaus der Schotterunterbau wegen natürlicher Kontaminierung ausgetauscht werden. Der Aufgang zum Kriegerehrenmal und die Freilegung des Wingertsgrabens könnten noch im kommenden Herbst und Winter erfolgen, der Ausbau des Weges vom Sportplatz bis oberhalb des Dorfgemeinschaftshauses sollte dann im Frühjahr folgen.

Zuletzt gab es lebhafte Diskussionen um die Maßnahmen, die gewünscht, aber noch nicht in der Planung sind, im Wesentlichen zwei: Der Buswendeplatz/Dorfplatz mit einem Weg zum Spielplatz, Sportplatz und Dorfgemeinschaftshaus. Hierfür soll ein Landschaftsplaner hinzugezogen werden. Für die bereits viel diskutierte Kapelle wird Vorstandsmitglied Norbert Debes einen kleinen Arbeitskreis einladen, um die Ideen der Hofstädtener zu sammeln und zu konkretisieren.
Zum Ende der Sitzung informierte Herr Maier noch zu Programmen des Amtes zu Energiekonzepten im ländlichen Raum."


08.04.2013 (Beginn) und 27.03.2014 (Abnahme)
Grünanlagen in der Ruhbornstraße



 


Main Echo 13.07.2012
Gute Umsätze im neuen Laden
Dorferneuerung Hofstädten: Aktuelle Projekte besprochen

Schöllkrippen-Hofstädten. Genau zwei Monate nach der Einweihung des Dorfladens traf sich im dortigen Versammlungsraum der Vorstand der Dorferneuerung Hofstädtens. Die beiden Geschäftsführerinnen Michaela Mannel und Tanja Staab konnten von stabilen und guten Umsätzen berichten, nach dem überwältigenden Start im Mai. Es werde aber weiter viel Engagement der zwölf Aktiven benötigt.
Bürgermeister Reiner Pistner berichtete kurz von der Aufsichtsratssitzung, Tanja Staab kündigte auf Rückfrage die erste Gesellschafterversammlung der »Dorfladen Hofstädten UG« für September an. Manfred Maier vom Amt für Ländliche Entwicklung und neuer Vorsitzender der Dorferneuerung Hofstädten nannte zum Bau und zur notariellen Abwicklung die wichtigsten Zahlen und Daten.
Weiter listete er die abgeschlossenen, zum Teil noch abzurechnenden Maßnahmen auf: Spessartstraßenbegrünung, Blinder-Grund-Weg, Umgriff Dorfgemeinschaftshaus, Schönebergstraßenbegrünung. Zur Zeit im Bau sind die Ruhbornstraße mit der damit verknüpften Gestaltung auch rund um den Dorfladen.
In der aktuellen Planung sind die Sanierung des Aufganges zum Kriegerehrenmal und die Freilegung des Wingertsbaches im Grund. Die verwaltungstechnische Planung für den Weg zum Dorfgemeinschaftshaus und der Bayernstraße wird wegen des Einsatzes von europäischen Fördergeldern komplizierter und somit noch etwas Zeit benötigen.
Zuletzt wurde noch die Fußwegverbindung zwischen dem Schneppenbacher Sportplatz und dem Ausweich- und Trainingsplatz in Hofstädten besprochen. Man einigte sich, dies mit dem bestehenden Radweg Schneppenbach-Hofstädten zu kombinieren.


02.02 2012
E
rste Vorstandssitzung im Dorfladen

Im provisorisch eingerichteten Versammlungsraum des Dorfladens fand jetzt die letzte Vorstandssitzung für den Vorsitzenden, Herrn Baudirektor Otto Kister statt. Er beginnt Mitte Februar seinen Ruhestand, versprach aber, zur Einweihung des Dorfladens noch einmal nach Hofstädten zu kommen. Mitgebracht hatte er auch seinen Nachfolger, Herrn Manfred Maier, der jetzt die umfangreichen Verwaltungsarbeiten, die hinter allen Maßnahmen steckt, übernehmen wird.
Natürlich wurde der Stand der Baumaßnahmen im Dorfladen ausführlich begutachtet und diskutiert, beschlossen wurden aber die kommenden Projekte: Wegebau Bayernstraße und die Verbindung vom Sportplatz zum Dorfgemeinschaftshaus.
Aus Herrn Kisters Finanzbericht ging auch hervor, dass das Haupvolumen der Dorferneuerungsbudgets in den noch laufenden Maßnahmen Umgriff Dorfgemeinschaftshaus, Schönebergstraße, Ruhbornstraße und Dorfladen benötigt wird. Auch bei allen weiteren Projekten, betonte Bürgermeister Reiner Pistner, muss berücksichtigt werden, dass ca. die Hälfte der Kosten von der Gemeinde Schöllkrippen getragen werden muss.


13.Mai 2011
Endabnahme der Begrünung an der Spessartstraße


Johannes Lang, Klaus-Dieter Streck, Sebastian Dedio


Heimatbote 2.April 2011
Dorferneuerung Hofstädten schon zu Ende?
Dorfladen und Gemeinschaftshaus teurer als geplant

Schöllkrippen-Hofstädten. Vergangenen Montag traf sich der Vorstand zur Information, Besprechung und Beschlussfassung. Mit der Bestätigung der Kassenprüfung wurde auch klar, dass das zugesagte Budget von ca. 700000 EUR bereits aufgebraucht, bzw. verplant ist. Laut Vorsitzendem, Baudirektor Otto Kister, sei bisher noch keine Dorferneuerung mit diesem Tempo durchgeführt worden. Ursache dafür sind allerdings Straßenbaumaßnahmen, die in den Arbeitskreisen diskutiert worden waren, aber Sache des Bauamtes des Freistaates Bayern, des Landkreises Aschaffenburg und von der Marktgemeinde Schöllkrippen sind. Dabei handelt es sich um die Spessartstraße, die Ruhbornstraße und die Straßen zum Neubaugebiet Kerbersgraben. Die Dorferneuerung, also das Amt für Ländliche Entwicklung, bezuschußt dabei nur die Gehwege im Altortbereich, mit der Auflage zur Begrünung. Trotzdem war Kritik laut geworden, dass die Gelder zu sehr in den "Straßenbau" gesteckt worden seien, was teilweise auch berechtigt ist, doch es wurden auch schon große Summen in die Gestaltung rund ums Dorfgemeinschaftshaus investiert und recht hohe Beträge sind für den Dorfladenbau verplant. Damit aber die Maßnahme, die von der Bürgerversammlung 2007 die Priorität Nr. 1 bekam, nämlich der Verbindungsweg von der Bushaltestelle/Dorfmitte über den Sportplatz zum Dorfgemeinschaftshaus, noch verwirklicht werden kann, wurde bereits von Bürgermeister Reiner Pistner in Absprache mit dem Vorstand eine Erweiterung des Budgets beim Amt für Ländliche Entwicklung beantragt.
Die Veränderung im Ort, die unter Beteiligung der Dorferneuerung abgeschlossen sind, Spessartstraße und Blinder Grund-Weg, werden im Dorf und von Besuchern gelobt. Das Dorfgemeinschaftshaus soll im Juni eingeweiht werden. Die Baustellen Bayernstraße, Ruhbornstraße und Dorfladen kommen noch dazu. Die Dorferneuerung ist somit noch nicht am Ende, sondern in vollem Gang. Dass damit auch der Etat der Gemeinde Schöllkrippen belastet wird, ist dem Vorstand klar, doch es ging, gerade bei den Straßen um lange vernachlässigte, und deshalb jetzt so dringlich nachgeholte Maßnahmen. So wurde Herr Kister auch ermächtigt, die Gestaltung der Gehwege der Bayern- und der Ruhbornstraße und die Baumaßnahme Dorfladen weiter voran zu treiben.m


Aus der Bürgerversammlung am 22. März 2011

Laut Bürgermeister Reiner Pistner sind in der laufenden Dorferneuerung bisher 25 Einzelverträge für Bauprojekte abgeschlossen worden und eine Bausumme von über 1,6 Millionen Euro genehmigt. Davon entfielen 696 000 Euro auf das Amt für ländliche Entwicklung und 949 000 Euro auf den Markt Schöllkrippen. Nicht betroffen seien Ruhbornstraße, Bayernstraße und »Blinder Grund.«
Im Moment liefen neue Gespräche mit dem ALE, um weitere Projekte unterzubringen, wofür bereits etwa 725 000 Euro eingestellt seien. Den derzeitigen Kostenstand für den Markt bezifferte Pistner auf 223 000 Euro. (dp)


Rund ums Dorfgemeinschaftshaus
 
Baumverpflanzaktion

 
17.November 2010
 
11.August 2010

6. Juni 2010
 

 

 Pflanzaktion am
 27. März 2010:

Baum: Sorte:
1+2: Kaiser Wilhelm
3+4: Goldparmäne
5+6: Schöner von Boskoop
7+8: Goldrenette von Benheim
9+10: Lohrer Rambur
11+12: Baumanns Renette
13+14: Geheimrat Oldenburg
15+16: Landsberger Renette
17+18: Prinzenapfel
 
23. März 2010

 

Den Beginn der Arbeiten zur Gestaltung rund um das Dorfgemeinschaftshaus besprachen am Dienstag, 10.3. Bürgermeister Reiner Pistner und Landschaftsarchitekt Wolfgang Leimeister mit dem Chef von Steigerwald Erdbau GmbH, Mitarbeitern des gemeindlichen Bauhofs und Vertretern der Feuerwehr und des Dorferneuerungsvorstands. Sobald das Wetter es zulässt, soll die Feuerwehreinfahrt befestigt und dann mit Hilfe von Freiwilligen gepflastert werden. Zweiter Teil ist der Weg rund um das Gebäude und zuletzt ist der Eingangsbereich des DGH dran, natürlich unter Berücksichtigung von Veranstaltungen wie z.B. am Weißen Sonntag.

 
Außerdem wurde vereinbart, am Samstag, 27.März ab 9 Uhr die Apfelbaumreihe entlang des zukünftigen "Kapellenweges" zu pflanzen. Auch dafür werden Freiwillige gesucht, denen aber auch die Ernte in Aussicht gestellt werden kann, von "ihren Bäumen", sicher nur bei entsprechender Pflege.


Vorstandssitzung am Mi. 07.10.
Herr Kister stellte den neuen Landschaftsarchitekten, Herrn Wolfgang Leimeister vor. Dieser ging auch gleich auf das aktuelle Vorhaben "Dorfgemeinschaftshaus" ein. Es wurde vereinbart, in kleinen Etappen die Arbeiten anzugehen, um die Feuerwehr sowie Veranstaltungen nicht zu behindern und auch Eigenleistungen einbeziehen zu können.
Heftig diskutiert wurde der Wunsch, im Dorfgemeinschaftshaus einen Aufzug einzubauen. Abgesehen von den technischen Problemen, würde ein solches Projekt in der Maßnahmenliste der Dorferneuerung weit hinten eingeordnet, hat damit zur Zeit wohl keine Chance.
Für den geplanten Dorfladen erhält Architekt Martin Reuter den Auftrag, die Pläne für die Änderungen des "Hornick-Hauses" zur Genehmigung einzureichen.


Main Echo, 22.09.2009
Dorferneuerung: Erstes Projekt offiziell abgenommen

Schöllkrippen-Hofstädten. Die erste größere Maßnahme der Dorferneuerung in Hofstädten wurde offiziell abgenommen: der Weg "Blinder Grund" bis zum Sportplatz. Im Rahmen des Ausbaues der Staatsstraße war hier schon 2008 ein Regenwasserkanal neu verlegt worden. Die Gelegenheit wurde jetzt genutzt, den Weg so zu verbreitern, dass sieben Parkplätze und gegenüber ein Gehbereich eingerichtet werden konnten. Beides hilfreich für die Besucher der Hofstädtener Feste, des Sportplatzes und natürlich auch für die Besucher der Gastwirtschaft im Dorf. Der weitere Ausbau des Weges bis zum Dorfgemeinschaftshaus steht bereits im Programm der Dorferneuerung.
Die offenen "Unkrautflächen" werden jetzt im Herbst, zusammen mit den Begrünungsmaßnahmen in der Spessartstraße (einschließlich einer Ruhebank) noch angelegt. Winfried Schwab vom Planungsbüro, Bürgermeister Reiner Pistner, Michael Kunkel vom Straßenbauunternehmen und Arno Stein, Vorstandsmitglied der Dorferneuerung in Vertretung für Herrn Otto Kister vom Amt für Ländliche Entwicklung, vereinbarten noch kleine Nacharbeiten, die bis Mitte Oktober durchgeführt werden, waren aber mit der gesamten Maßnahme zufrieden.


Vorstandssitzung
Am 14.Juli traf sich der Vorstand der Dorferneuerung Hofstädten zu einer Sitzung, um über den Stand der Maßnahmen zu informieren und ihre Fortsetzung zu diskutieren. Nach Abschluß der Baumaßnahmen Spessartstraße ist die Gestaltung der Grün- und Pflanzflächen in der Ausschreibung; die Arbeiten sollen im Herbst durchgeführt werden. Auch der Weg "Blinder Grund" bis zum Sportplatz ist fast fertig und soll nach Gestaltung der Grünflächen abgenommen werden. Siegbert Glaser sprach hier an, dass bereits reichlich Autospuren im weichen Erdreich zu sehen sind und deshalb eine klare Trennung zwischen Park- und Grünflächen sinnvoll wäre.
Beim nächsten Großprojekt, der Gestaltung rund ums Dorfgemeinschaftshaus, ist die Planung abgeschlossen und jetzt, wie Baudirektor Otto Kister vom Amt für ländliche Entwicklung berichtete, in seinem Hause im Genehmigungsverfahren. Derzeit steht aber auch noch eine Genehmigung für die Einleitung von Oberflächenwasser in den Wingertsbach durch das Wasserwirtschaftamt aus. Bürgermeister Reiner Pistner erhält noch vom Landschaftsarchitekten Klaus-Dieter Streck ein Leistungsverzeichnis, aus dem dann auch ersichtlich ist, welche Eigenleistungen möglich wären. Hierzu soll noch im Herbst ausführlicher informiert werden. Pistner berichtete auch, dass bei der geplanten Baumaßnahme Schönebergstraße und Frankenstraße im Rahmen der Dorferneuerung leider nur eine Teilstrecke von ca. 130 m (bis zum alten Feuerwehrhaus) bezuschusst wird.
Ausführliche Informationen zum geplanten Dorfladen lieferten Tanja Staab, Sigrid Dedio, Michaela Mannel und Karin Herget. Neben der Auswertung der Umfrage, bei der sich 87 der insgesamt 180 Haushalte des Dorfes beteiligt hatten, wurden eine Wirtschaftlichkeitsberechnung des Beraters Wolfgang Gröll und eine eigene Berechnung ausführlich erklärt. Am 2.August wird es dazu auch einen Informationsstand beim Gesangvereinsfest (Nachkerb) geben. Per Beschluss wurde der Arbeitskreis Dorfladen gebeten, die Arbeit fortzusetzen. Architekt Martin Reuter zeigte mehrere Vorschläge für den nötigen Umbau im "Haus Hornick", um auch den gesetzlichen Vorgaben der Lebensmittelüberwachung zu entsprechen. Und selbst, wenn alle diese Vorarbeiten abgeschlossen sind und auf einer Gründungsversammlung, die im September stattfinden soll, sich genügend Bürger für die Zeichnung von Anteilen bereit erklären, muss alles noch vom Amt für ländliche Entwicklung und vom Gemeinderat Schöllkrippen genehmigt werden.
Zum Thema Dorfkapelle hatte sich nach Veröffentlichung eines Vorschlages eine sehr kontroverse Diskussion ergeben. Auch im Vorstand gehen dazu die Meinungen weit auseinander. Man einigte sich hier, die Gespräche des Arbeitskreises wieder aufzunehmen.
Zuletzt informierte Bürgermeister Pistner zu möglichen Verkehrsberuhigungsinseln in der Ruhbornstraße, die 2010 unter Federführung des Landkreises ausgebaut werden soll. Auch bat er um Vorschläge für einen möglichen Spazierweg rund um das Gebiet Ameisenäcker


Weg "Blinder Grund" bis Sportplatz wird ausgebaut

Am 25. Mai begann Firma Adolf Kunkel mit dem Ausbau des Weges "Blinder Grund" bis zum Sportplatz. Da hier in Verbindung mit der Erneuerung der Spessartstraße bereits ein Regenwasserkanal verlegt worden war, blieb der Bereich als halbfertiges Stück über den vergangenen Winter liegen.
20.Juli 2009

Lageplan "Blinder Grund"
Auf dem Lageplan erkennt man, dass der Weg verbreitert wird, auf einer Seite Parkplätze und gegenüber ein Fußweg gebaut werden soll.


Main Echo, 30.04.2009
Eine Kapelle für Hofstädten
Dorferneuerung: Drei Entwürfe im Marktgemeinderat vorgelegt für geplanten Bau am Dorfgemeinschaftshaus

Schöllkrippen. "Rein informell" hat Schöllkrippens Bürgermeister Reiner Pistner am Dienstag den Marktgemeinderäten drei Ideen des Miltenberger Architekten Martin Reuter zum Bau einer Kapelle in Hofstädten unterbreitet.
Der unweit des Dorfgemeinschaftshauses vorgesehenen Kapelle - in der anfänglichen Prioritätenliste des Dorferneuerungsverfahrens steht sie auf Platz drei - kommen laut Pistner 60 000 Euro an zweckgebundenen Mitteln aus dem Amt für ländliche Entwicklung zugute - vorausgesetzt, das kleine Gotteshaus wird tatsächlich gebaut.
Die Diskussionen im Dorferneuerungsvorstand über die Entwürfe, die nur als Handskizzen gedacht seien, bewegten sich zwischen "traditioneller und moderner Auffassung", berichtete Pistner im Rat. Von Mitgliedern des Hofstädtener Vorstands waren auf Nachfrage unserer Zeitung ähnliche Aussagen zu erfahren.
Gedämpftes meditatives Licht: Der Entwurf Nummer eins stellte einen reinen Kubus (Würfel) dar. Die Wände des Gebäudes mit einer Grundfläche von etwa 30 Quadratmetern bestehen aus Gabionen und sind gefüllt mit Naturstein und grünen Spessartglasstücken, die ein gedämpftes meditatives Licht in den Innenraum verströmen. Der Vorschlag sei ein außergewöhnlicher, interessanter Gedanke gewesen, habe jedoch nur einzelne Befürworter gefunden, hieß es. Als zweiten Entwurf habe der Architekt den "Traditionalisten" einen provokativen, naiven Standard-Vorschlag mit Türmchen gezeigt, der aber nicht weiter diskutiert worden sei.
Stattdessen habe sich ein Team aus "Traditionalisten" und einem "Modernen" gebildet, dem der Architekt einen dritten Entwurf - eine Art Rundbau - vorgelegt hat, den nun auch der Marktgemeinderat am Dienstag neben den beiden anderen Ideen zu sehen bekam.
Die Räte vertraten durchweg die Auffassung, dass der Bau und die Gestaltung einer Kapelle vom religiösen Empfinden der Bürger abhänge und der jeweiligen Spiritualität unterliege, die sich in Architektur und Ausstattung widerspiegele. "Es ist theologisch interessant, welche Seele in welche Kapelle geht", merkte Pistner an und konstatierte: "Der Gemeinderat führt fast die gleiche Diskussion wie die Hofstädtener."
Letztendlich müsse die Entscheidung über einen Kapellenbau in Hofstädten fallen, wenn sich die Vorschläge "gesetzt" haben, meinte unter anderem auch Petra Steigerwald (FW). Sie empfahl den Beteiligten, sich zunächst verschiedene Kapellen im Umkreis anzuschauen und auf sich einwirken zu lassen, um eine Entscheidungsfindung zu erleichtern. Doris Pfaff
 


Schulen der Dorf- und Landentwicklung


Private Baumaßnahmen in Zuge der Dorferneuerung:
Sie möchten in nächster Zeit innerhalb des Dorferneuerungsgebietes ihre Hausfassade neu gestalten, planen einen Um- oder Anbau, möchten Ihren Garten neu anlegen oder möchten eine ähnliche Maßnahme auf Ihrem Grundstück durchführen?
Grundstückseigentümer haben im Rahmen der Dorferneuerung Hofstädten die Möglichkeit nach Antragstellung bei der Gemeinde (Herr Staab, Bauamt, Tel. 06024/6735-73) ein kostenloses Beratungsgespräch in Anspruch zu nehmen. Nach Genehmigung des Antrages werden Ihnen für (städte)bauliche Belange Herr Dipl.-Ing. Martin Reuter und für Fragen der Gründordnung/Gartengestaltung Herr Dipl.-Ing. Landschaftsarchitekt Klaus-Dieter Streck beratend zur Seite stehen.
Das jeweilige Planungsteam wird Sie vor Ort besuchen und beraten. Im Anschluss daran erhalten Sie ein schriftliches Beratungsprotokoll.
Auch ohne Beratung, ggf. auch im Anschluss an die Beratung, kann ein Zuschuss zu den Baukosten im Rahmen der Dorferneuerung beantragt werden. Dazu ist es notwendig einen Förderantrag beim Amt für ländliche Entwicklung Unterfranken, Zeller Str. 40, 97082 Würzburg, zu stellen.
Entsprechende Formulare und weitere Informationen erhalten Sie im Rathaus der Verwaltungsgemeinschaft Schöllkrippen, Marktplatz 1, 63825 Schöllkrippen, Tel. 06024/6735-0. Anfragen können ebenfalls per E-Mail an bauamt@vg-schoellkrippen.de gerichtet werden.
Beachten Sie bitte, dass eine Förderung nur dann möglich ist, wenn vor Antragsstellung und dem Erhalt der schriftlichen Zustimmung noch NICHT mit dem Bauvorhaben begonnen wurde.

Erneuerungsgebiet

priv.Förderinfo

priv.Förderantrag

öffentliche Maßnahmen

 


Main Echo, 12.02.2009
Schöllkrippens Sanierungswünsche
Konjunkturpaket: Neben der Schule werden Projekte des Hauses Mirjam, Kindergarten und Dorferneuerung genannt

Schöllkrippen. Über die weiteren Maßnahmen, die der Markt Schöllkrippen neben der Schulsanierung möglichst im Konjunkturprogramm II unterbringen möchte, informierte Bürgermeister Reiner Pistner in der Sitzung des Marktgemeinderates am Dienstag.
Zu den im Marktgemeinderat genannten Projekten, die Schöllkrippen für das Konjunkturpaket II anmelden will, gehört das Haus Mirjam in Ernstkirchen. Dort besteht für Schwesternhaus und Alte Schule erheblicher Bedarf an Fördermitteln. Die Marktgemeinde hat bereits im vergangenen Herbst die Aufnahme in das Förderprogramm "Stadtumbau West" beantragt. Mit diesem Programm sollen im Laufe von zehn Jahren innerörtliche Maßnahmen - sowohl private als auch öffentliche - angegangen werden.
Als erste Maßnahme ist für 2009 durch die Stiftung Haus Mirjam der Umbau der Alten Schule und des Schwesternhauses geplant. Die Gesamtbausumme beläuft sich auf 1,35 Millionen Euro. "Wir stehen in den Startlöchern und warten derzeit auf die Förderzusagen verschiedener Stellen. Im Haus Mirjam gibt es kräftigen Baubedarf, das Haus platzt derzeit aus allen Nähten", so Pistner.
Für die Sanierung des Kindergartens Schöllkrippen (zweiter Bauabschnitt, Innenausbau) gebe es bereits eine Förderzusage, so der Rathauschef weiter. Mit dem Konjunkturprogramm könnte die Maßnahme aber noch beschleunigt werden. Soweit die eigenen Mittel ausreichen, wolle der Markt auch Maßnahmen der Dorferneuerung in Hofstädten vorziehen (Bau des Dorfladens sowie Außenanlagen um das Dorfgemeinschaftshaus).
Auch die Brücke in der Bergstraße in Schneppenbach sei fertig geplant. Weil das Vorhaben auf etwa 320 000 Euro geschätzt wird, ist der Bau im Gemeinderat noch umstritten. Mit erhöhter Förderung könnte der Markt Schöllkrippen auch hier tätig werden, schloss Reiner Pistner. dp


Heimatbote, 23.12.2008
Haushaltslage entscheidet über Dorferneuerung Hofstädten

Schöllkrippen: Gemäß den Vorgaben der Hofstädtener Teilnehmergemeinschaft hat der Marktgemeinderat Schöllkrippen - vorbehaltlich der Haushaltslage des kommenden Jahres - einstimmig die Planungsentwürfe zum Umfeld von Dorfgemeinschaftshaus und Kriegerehrenmal (im "Blinden Grund") gebilligt. Zunächst werden die Pläne dem Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) vorgelegt.

Maßnahme 1 Umgriff Dorfgemeinschaftshaus
Maßnahme 3 Kriegerehrenmal und Maßnahme 4 Freilegung Wingertsgraben


Dorferneuerung Hofstädten nimmt Fahrt auf

Schöllkrippen-Hofstädten. Bei seiner jüngsten Sitzung hatte der Vorstand eine lange Tagesordnung.
Die Fortschritte beim Ausbau der Spessartstraße sind deutlich zu sehen, die Grobteerdecke soll noch im Oktober aufgebracht werden. Beim Pflastern der Gehwege werden die großen und kleinen Pflanzmaßnahmen zur Verschönerung jetzt konkret in Angriff genommen.
Die Pläne der Straße "Blinder Grund" bis zum Sportplatz wurden vom Amt für Ländliche Entwicklung und vom Gemeinderat abgesegnet und sind jetzt in der Ausschreibung.
Landschaftsarchitekt Klaus-Dieter Streck stellte ausführlich seinen Entwurf zur Gestaltung der Anlage rund ums Dorfgemeinschaftshaus vor, mit Parkplätzen, Begrünung, Freilegung des Wingertsbaches und nahm Änderungswünsche und Anregungen des Vorstandes bei einer direkten Ortsbesichtigung auf.
Architekt Martin Reuter erläuterte seine Ideen und Vorstellungen für eine Dorfkapelle und regte damit eine sehr lebhafte Diskussion an. Man einigte sich darauf, dieses Projekt bei allen Beteiligten zu überdenken, zu diskutieren und zu einem späteren Zeitpunkt weiter daran zu arbeiten.
Auch die Planung der Gemeinde und des Landkreises bestimmen die weiteren Dorferneuerungsprojekte. So soll vorraussichtlich 2009 die Schönebergstraße, auch als Zufahrt zum geplanten Baugebiet Kerbersgraben, ausgebaut werden und der Landkreis plant für 2010 den Ausbau der Ruhbornstraße. Wie dabei die finanzielle Seite für den Gemeindehaushalt und das Budget der Dorferneuerung aussieht, wollte Gemeinderat Siegbert Glaser wissen.
Der geplante Dorfladen kann jetzt in Angriff genommen werden, nachdem das Amt für Ländliche Entwicklung im Vorgriff für den Markt Schöllkrippen das Anwesen Hornick gekauft hat. Eine kleinere Gruppe Aktiver traf sich hierfür inzwischen dort zu einer Ortsbesichtigung um auch mit dem Architekten Reuter mögliche und nötige Umbaumaßnahmen zu besprechen.
Nach Vereinbarung eines neuen Termins bedankten sich Bürgermeister Reiner Pistner und Baudirektor Otto Kister vom ALE bei den Architekten und dem Vorstand.


28.März 2008
Lageplan "Blinder Grund"
pdf-Datei (400 kB)


7.Febr.2008
Start der Bestandsvermessung für die Maßnahmen
 "Blinder Grund, Dorfgemeinschaftshaus und Kapelle"



Heimatbote, 19.Jan.2008
Teilnehmergemeinschafts- und Rathausinteressen
Dorferneuerung Hofstädten: es geht am Besten gemeinsam

Schöllkrippen. In der Sitzung des Marktgemeinderates am Montagabend hielt die Mehrheit der Ratsmitglieder an ihrem Ziel fest, als eine der Dorferneuerungsmaßnahmen Hofstädten auch den Fuß- und Radweg zum Schneppenbacher Sportplatz zu verwirklichen.
Der Problemfall, der sich hinter dieser Entwicklung verbirgt, ist eigentlich der Sportplatz mitten in Hofstädten, in der Lage, in der Dorferneuerungsmaßnahmen den größten Sinn zeigten. An dem Platz, der vom Sportverein Schneppenbach als Trainingsplatz genutzt wird, wollen die meisten Hofstädtener aber festhalten, weil sie selbst dem Verein angehören. Ein Fuß- und Radweg vom Ortsausgang . zum Schneppenbacher Sportplatz, der auf der Höhe zwischen Schneppenbach und Hofstädten liegt, sollte die Situation verändern, so dass der Marktgemeinderat schon vor der Bildung der Teilnehmergemeinschaft beschloss, diesen Weg im Zuge der Dorferneuerung verwirklichen zu wollen. Für die Bürger Hofstädtens hat diese Maßnahme aber wenig Priorität. Sie wurde daher in der ersten Vorstandssitzung ganz weit zurückgestellt. Sie wollten nicht gleich einen nicht unerheblichen Teil der begrenzten Dorferneuerungsmittel (700.000 Euro) in ein Projekt investieren, dass auf der Prioritätenliste so weit hinten liegt, begründete der Sprecher der Vorstandschaft der Teilnehmergemeinschaft Arno Stein in der Sitzung am Montagabend diese Haltung, das Geld werde anderswo gebraucht. Neu gemischt wurden die Karten allerdings, als das Amt für ländliche Entwicklung speziell für diese Baumaßnahme eine zusätzliche Förderung von 50.000 Euro - Gesamtaufwand 100.000 Euro für diese Maßnahme in Aussicht stellte,über die Dorferneuerungsmittel hinaus. Weil hier Eile geboten sei, habe Bürgermeister Pistner die Tagesordnung der Gemeinderatssitzung ergänzt, schließlich wolle das Staatliche Bauamt schon bald den Ausbau der Ortsdurchfahrt ausschreiben. Dann müsse der Gemeinderat wohl seinen Beschluss zum Bau dieses Fuß- und Radwegs zurückziehen, meinte Norbert Ries (FWG). Pistner sah das aber ganz anders, er wolle, dass der Dorferneuerungsvorstand dieses Angebot noch einmal prüft, erklärte er."Arno, wollt ihr das oder wollt ihr das nicht?" forderte er den Sprecher des Vorstandes der Teilnehmergemeinschaft in der Sitzung zu einer schnellen Entscheidung auf. Arno Stein wiederholte allerdings, dass alle sechs Vorstandsmitglieder aus dem Ort das nicht wollten.
Bürgermeister Pistner ließ daraufhin abstimen. "Wer der Meinung ist, dass wir als Gemeinde unseren Beschluss aufrecht erhalten, der hebe die Hand" forderte er die Ratsmitglieder auf und 13 von 17 kamen dieser Aufforderung nach. Klar, dass der so gefasste Beschluss auch die Klausel enthielt mit demVorstand der Teilnehmergemeinschaft noch einmal sprechen zu wollen. Aber Pistner ließ sich auch, für den Fall, dass zustimmende Einigung erzielt wird, vomGemeinderat ermächtigen, dann den Zuschussantrag stellen zu dürfen. Ob sich der Gemeinderat hier aber tatsächlich durchsetzen kann, ist fraglich. Dorferneuerungsmaßnahmen werden nämlich nicht von ihm, sondern von der Teilnehmergemeinschaft auf den Weg gebracht. Die beschließt, schreibt aus und baut. Mit der Gemeinde wird nur jeweils eine Vereinbarung zur Aufteilung der Kosten getroffen, die vom Gemeinderat jeweils zu bestätigen ist. So kann der Gemeinderat zwar eine ungewünschte Dorferneuerungsmaßnahme verhindern, wenn er der Kostenvereinbarung seine Zustimmung verweigert, dass er mit diesem rechtlichen Instrumentarium aber selbst Maßnahmen durchsetzen kann, darf bezweifelt werden.
Uneinigkeit zwischen Gemeinderat und Dorferneuerungsvorstand bestand jedoch nur in diesem einen Punkt. Den Maßnahmen, die der Vorstand jetzt auf den Weg bringen will, stimmte der Gemeinderat ausdrücklich zu, einmütig.
Neben dem Ausbau der Ortsdurchfahrt handelt es sich dabei um den Ausbau des Blinden Grundes, der Zufahrt zum Dorfgemeinschaftshaus, um die Außenanlagen des Dorfgemeinschaftshauses und den Bau der Kapelle in diesem Bereich. Hier billigten die Ratsmitglieder auch den nötigenVertrag zwischen der Gemeinde, dem Staatlichen Bauamt und der Teilnehmergemeinschaft. Auch der Kostenvereinbarung zum nötigen Kanalbau stimmten die Räte zu, ebenso wie dem Straßenbenutzungsvertrag, weil ja die Gemeinde für ihre Kanalanlagen die Straße des Freistaates nutzt.
Durchaus auf gutem Weg könnte die Dorferneuerung in Hofstädten also sein, wenn nur Einigkeit in der Frage bestünde, ob die zusätzlichen 50.000 Euro an Dorferneuerungsmitteln auch noch in den Ort geholt werden sollen oder nicht. JB


Der Dorferneuerungs-Vorstand nach seiner 1. Sitzung



Erste Dorferneuerungsmaßnahmen in Hofstädten beschlossen

Am Dienstag Abend (11.12.2007) traf sich vollzählig der neu gewählte Vorstand für die Dorferneuerung zu seiner ersten Sitzung. Der (gesetzlich festgelegte) Vorsitzende, Baudirektor Otto Kister vom Amt für Ländliche Entwicklung, erläuterte nach einer kurzen Vorstellungsrunde die erforderliche Geschäftsordnung, die anschließend beschlossen wurde. Dazu gehört das Flurbereinigungsgesetz, wonach auch die Dorferneuerung durchgeführt wird. Hierzu wurden Arno Stein als "örtlich Beauftragter des Vorsitzenden des Vorstandes", Dieter Weipert und Norbert Debes als "Wegbaumeister" und Hubert Dedio und Norbert Debes als "Pflanzmeister" gewählt. Weiter wurden die Modalitäten der Sitzungen geklärt und der Beitritt zum Verband für Ländliche Entwicklung Unterfranken -VLE- beschlossen. Dieser führt die Kasse und er führt die Entwurfsbearbeitung sowie die Bauoberleitung. Als Kassenprüfer wurden dazu Dieter Englert, Siegbert Glaser und Karin Herget gewählt. Die detaillierte Niederschrift der gesamten Geschäftsordnung wird zwei Wochen im Rathaus Schöllkrippen öffentlich ausgelegt und ist im Internet unter http://www.hofstaedten.de nachzulesen.
Im anschließenden, nicht öffentlichen Teil ging es um eine Vereinbarung mit dem Markt Schöllkrippen zur baubegleitenden Beratung, die von den Architekten Martin Reuter und Klaus-Dieter Streck, die schon bei der bisherigen Planung aktiv waren, übernommen werden soll. Auch stimmte der Vorstand der Planung des Staatlichen Bauamtes zum Ausbau der Spessartstraße zu, womit die Gestaltung der Gewege von der Dorferneuerung mitgeplant und anteilig mitfinanziert wird. Bürgermeister Pistner hofft, dass damit die Anlieger, die so finanziell entlastet werden, auch bereit sein werden, auf entsprechende Vorschläge zur Verschönerung einzugehen. Auf Rückfrage erklärte Pistner, dass die verkehrsberuhigende Insel (Fußgänger-Querungshilfe) am Ortseingang leider am Widerstand eines Anliegers gescheitert sei.
Ausführlich diskutiert wurde auch der Geh- und Radweg entlang der Staatsstraße in Richtung Schneppenbach (bis Buchwäldchen). Auch wenn es gemeinsam mit dem Ausbau der Spessartstraße kostengünstiger würde, blieb die Frage der Notwendigkeit offen, zumal dieser Punkt in der Prioritätenliste, die bei einer Bürgerversammlung entstanden war, erst am Ende auftaucht. Dazu wurde einstimmig beschlossen, diesen Ausbau zurückzustellen. Angenommen wurde aber die Planung zum Ausbau des Weges zum Blinden Grund bis zur Sportplatzbrücke, der wegen Kanalbaumaßnahmen sowieso neu angelegt werden muss. Hier sollen auch sechs befestigte Parkplätze entstehen.
Zuletzt wurde noch ein Planungsauftrag zur Gestaltung rund um das neue Dorfgemeinschaftshaus, mit Einbeziehung der geplanten Kapelle, beschlossen.
 


 

von links nach rechts:
Siegbert Glaser, Hubert Dedio, Norbert Debes, Dieter Hofmann, Siegrid Dedio, Dieter Weipert, Michaela Mannel, Dieter Englert, Julian Peter, Baudirektor Otto Kister vom ALE, Florian Glaser, Karin Herget, Bürgermeister Reiner Pistner.
(Foto:Arno Stein)


Nebenstehend sind 3 Veröffentlichungen als pdf-Dateien abrufbar:
1. kurz und knapp: Der Weg zum Erfolg,
2. ausführliche Beschreibung des gesamten Verfahrens,
3. die gesetzlichen Richtlinien.

Zur Information über Budgetierung und Diskussion des weiteren Ablaufes trafen sich die drei Arbeitskreise in den letzten Aprilwochen.
Hierzu das Protokoll des AK Verkehr


Dorferneuerung:
Der Weg zum Erfolg (19kB)

Dorferneuerungs-
Verfahren (1 096kB

Dorferneuerungs-
Richtlinien


Main-Echo 09.03.2007
700 000 Euro für die Dorferneuerung

Während der Ausbau der Spessartstraße, der Staatsstraße 2306 in der Ortsdurchfahrt und den damit verbundenen Kanalbau wohl bekannte Themen sind (das Main-Echo berichtete mehrfach), verliert die Dorferneuerung als Thema nicht an Gewicht.
In der Bürgerversammlung erschien Baudirektor Otto Kister vom Amt für ländliche Entwicklung und gab das Ergebnis des Budgetierungstermins bekannt, der aktuell am selben Tag stattgefunden hatte.
Danach kann der Schöllkrippener Ortsteil Hofstädten bei seiner Dorferneuerung mit einem Gesamtzuschuss von 700000 Euro rechnen. Davon sind 25000 Euro bereits für die Errichtung einer Kapelle festgelegt, 60000 Euro für die Einrichtung eines Dorfladens und 100000 Euro für Gewässer, Hochwasserbeseitigung und Ökologie.
Nicht bezuschusst werden vom Amt für ländliche Entwicklung, auch das wurde festgelegt, der Bau von Radwegen und der Ausbau der Schönebergstraße und der Flurstraße.
Jürgen Brehm


Bodenrichtwerte in der VG Schöllkrippen

Für die Festsetzung der Bodenrichtwerte ist der Gutachterausschuss beim Landratsamt Aschaffenburg zuständig.
Der Bodenrichtwert ist ein aus Kaufpreisen ermittelter durchschnittlicher Bodenwert je Quadratmeter für ein Gebiet mit im wesentlichen gleichen wertbestimmenden Merkmalen wie zum Beispiel Entwicklungszustand, Art und Maß der baulichen Nutzung sowie Zuschnitt.

Die VG-Gemeinden im Vergleich: Die Richtwerte für baureife Wohnflächen (einschließlich Erschließungskosten) liegen pro Quadratmeter in Blankenbach bei 150 Euro, in Kleinkahl, Edelbach, Großkahl, Großlaudenbach und Kleinlaudenbach jeweils bei 100 Euro, in Krombach bei 130 Euro, in Schöllkrippen bei 170 Euro, in Schneppenbach bei 145 Euro, in Hofstädten bei 115 Euro, in Sommerkahl und Vormwald bei 115 Euro, in Huckelheim, Oberwestern und Unterwestern bei 105 Euro. Die Preise für erschlossene gewerbliche Bauflächen reichen innerhalb der VG von 30 Euro (Wiesen) bis 70 Euro (Schöllkrippen). Unerschlossenes »Rohbauland« wird in Schöllkrippen laut Richtwert auf 85 Euro beziffert, in Blankenbach auf 80 Euro, in Schneppenbach auf 70 Euro, gefolgt Krombach mit 65 Euro. Alle anderen VG-Gemeinden liegen bei 55 und 50 Euro, Schlusslicht ist Wiesen mit 40 Euro.
Der Richtwert für gewerbliches Rohbauland beträgt 35 Euro in Schöllkrippen und 15 Euro für Wiesen.

Bauplätze


22.12.2006
Von Klaus-Dieter Streck wurde der Grünordnung-Vorabzug verteilt.
Er enthält neben einer Bestandsaufnahme Vorschläge zur weiteren Gestaltung von Grünflächen, Vorgärten, Zäunen etc. (3,3MB)

Pläne dazu (bis 1,5 MB):

Biotopstrukturen
Biotopnutzung
Kultur, Freizeit und Erholung
Privater Freiraum
Mängel und Potenziale 1
Mängel und Potenziale 2


24.06.2006
Bestandsaufnahme der Gärten und Grünflächen

Im Auftrag des Landschaftsarchitekten Klaus-Dieter Streck führt Frau Voell zur Zeit eine Bestandsaufnahme der Gärten und Grünflächen durch. Dabei wird unter anderem die derzeitige Versiegelung der Flächen ermittelt um genauere Daten für deren mögliche Begrünung zu bekommen.


Heimatbote Sa. 24.06.2006
Grünes Licht für Dorferneuerung Hofstädten

Schöllkrippen. Grünes Licht gab der Schöllkrippener Gemeinderat am Montag für die Dorferneuerung im Ortsteil Hofstädten. Erst Ende April hatte in Hofstädten die Bürgerversammlung zur Dorferneuerung im Ort stattgefunden, mit einer Beteiligung von mehr als 150 Bürgerinnen und Bürgern. Jetzt hat die Teilnehmergemeinschaft die Prioritätenliste für die einzelnen Maßnahmen des Dorferneuerungsverfahrens vorgelegt, die sich natürlich an der Bewertung der einzelnen Vorhaben durch die Bürger orientiert. Vom Marktgemeinderat wurde die Prioritätenliste unverändert und ausdrücklich so bestätigt, durch einstimmigen Beschluß. Das Verfahren kann damit seinen Lauf nehmen.


Protokoll der Auswertung der Bürgerversammlung - mit Prioritätenliste
 


Bürgerversammlung zur Dorferneuerung
Fr. 7. April, im neuen Dorfgemeinschaftshaus!

Main-Echo 10.4.2006
Das Dorf erneuern ja, aber den Sportplatz bitte erhalten
Bürgerversammlung in Hofstädten brachte aussagekräftiges Meinungsbild - Pistner-Vorschlag nicht angesagt

Schöllkrippen-Hofstädten. In einer Bürgerversammlung wurde in Hofstädten am Freitag über die Projekte informiert, die im Rahmen der Dorferneuerung verwirklicht werden könnten. Mehr als 100 Bürger hatten sich dazu im neuen, fast fertig gestellten Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrgerätehaus eingefunden, begrüßt von Bürgermeister Reiner Pistner und von Otto Kister vom Amt für ländliche Entwicklung.
Mehr als 40 Ideen sammelten die Arbeitskreise, die zu unterschiedlichen Fachthemen mehrfach in Hofstädten getagt hatten. Ziel: Die Erneuerung des Ortes und Verbesserung der Lebensqualität.
Von den beiden Dorferneuerungsplanern, den Architekten Klaus-Dieter Streck und Martin Reuter, wurden die Ideen planerisch und vor allem auch zeichnerisch umgesetzt, damit sie den Bürgern vorgestellt werden konnten.
Nur ein Teil dieser Vorschläge wird die noch zu bildende Teilnehmergemeinschaft umsetzen können, wenn das Dorferneuerungsprogramm für Hofstädten angeordnet wird. Welche den Bürgern am wichtigsten sind, dazu konnten sie mit fünf Klebepunkten ein Votum abgeben, die am Einlass an sie verteilt wurden.
Jeder konnte die zeichnerisch dargestellten Maßnahmen an aufgestellten Pinnwänden begutachten und ganz nach Gusto mit den farbigen Punkten bekleben. Die Palette reichte dabei vom Gehsteigausbau in Staats- und Kreisstraße über die Gestaltung einer Freizeitanlage mitten im Ort, bis hin zur Errichtung einer Feldkapelle oder gar einer Allee auf dem Weg dorthin.
Nach der Vorstellung der vielen Möglichkeiten durch die Planer und die Arbeitskreisleiter Arno Stein, Siegbert Glaser und Norbert Debes galt es, die einzelnen Punkte zu diskutieren. Über Gehwege, einen Radweg nach Geiselbach und den nötigen Grunderwerb wurde zuerst diskutiert, bevor Bürgermeister Pistner den bereits im Vorfeld kritischsten Punkt selbst ansprach: Die Freizeitanlage am Schneppenbach mitten im Ort, zu Lasten des dort vorhandenen Sportplatzes. Der Planung war zu entnehmen, dass es bei dem jetzt vorhandenen Spielplatz und dem Volleyballfeld bleibt. Und, so Pistner, in Hofstädten müsse ein Platz sein, auf dem Fußball gespielt werden kann. Der Bürgermeister war allerdings der Überzeugung, dass dafür die verkleinerte Version, die die Planung darstellt, genügt. Wichtig sei die Neugestaltung des jetzt völlig begradigten Bachs und ein Weg und zusätzliche Freizeitanlagen.
Der Vorschlag eines Teiches in diesem Bereich, im Marktgemeinderat noch vorgestellt, war offenbar schon im Vorfeld der Bürgerversammlung gestorben. "Wer soll den Platz pflegen?" fragten die Bürger. Bisher hatte der SV Schneppenbach für die Pflege gesorgt, der den Platz als Ausweichplatz nutzt. Die verkleinerte Version dürfte allerdings für den Verein nicht mehr von Interesse sein.
Die Gemeinde werde dafür sorgen, meinte der Bürgermeister, man finde jemand im Ort, der die Arbeiten für ein paar Euro macht.
Dazu müsste die Gemeinde Gerätschaft anschaffen, die der SV Schneppenbach jetzt schon habe, kritisierte ein Bürger und war überzeugt, der Verein habe das gut gemacht, besser als ein Wasserspielplatz, den keiner braucht. Auch andere setzten sich für den Erhalt des großen Sportfeldes ein, ältere, die früher mit ihrer Schoppenmannschaft dort gekickt haben und jüngere, die planen nach dem Vorbild der Alten, eine solche Mannschaft wieder ins Leben zu rufen. Der Beifall war auf ihrer Seite.
Otto Kister vom Amt für ländliche Entwicklung stellte klar, dass es jetzt noch gar nicht um die Diskussion der Projektplanung gehe. In etwa ein bis zwei Jahren werde sich der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft damit befassen und der, so glättete er die Wogen, werde die Meinungsäußerungen berücksichtigen. Die Bürgerversammlung diene der Frage, ob die Bürger denn wirklich eine Dorferneuerung wollen. Diese "Prüfung" habe Hofstädten mit Bravour bestanden. In seinem Haus werde jetzt über die Einleitung des Dorferneuerungsverfahrens entschieden und auch über die Mittel, die dazu bereit gestellt werden sollen. Dann könne von der Teilnehmergemeinschaft der Grundstückseigentümer der Vorstand gebildet werden.
Vor dem Heimgang verklebten fast alle ihre Punkte auf die Projektdarstellungen an den Pinnwänden. Zu den Projekten mit vielen Punkten zählte der Dorfplatz an der heutigen Buswendeanlage oder auch die vorgeschlagene Feldkapelle und sogar die Neubepflanzung und Neugestaltung des Kriegerehrenmals.
Geradezu "zugeklebt" war aber nur einer der Planvorschläge: Die Neugestaltung der Bachaue als Freizeitanlage, der den vorhandenen Sportplatz in seiner jetztigen Größe belässt.
Jürgen Brehm


Heimatbote 18.3.2006
Dorferneuerung mit viel Bürgerengagement
Veränderungen in Hofstädten Ortskern nehmen Strukturen an

Schöllkrippen. Maßnahmen im Gegenwert von fast vier Millionen Euro wurden von den Arbeitskreisen erdacht und von den Dorferneuerungsplanern Reuter und Streck zeichnerisch umgesetzt. Mit großem Engagement der Bürgerinnen und Bürger läuft die Dorferneuerung in Hofstädten, dem kleinsten Ortsteil Schöllkrippens, an. In der Gemeinderatssitzung am Montagabend wurden die möglichen Maßnahmen vorgestellt. Nur die Zukunft des Sportplatzes in Hofstädten führte zu Auseinandersetzungen.
Die Gestaltung des Grünzuges zwischen dem Dorfplatz, der in Ortsmitte im Bereich des Buswendeplatzes entstehen soll, und dem fast fertig gestellten Dorfgemeinschaftshaus ist einer der wichtigsten Maßnahmen auf der Liste der Neugestaltung des Dorfes. Genau dort aber liegt der Sportplatz, der vom Sportverein des Nachbarortes Schneppenbach als Ausweichplatz genutzt und gepflegt wird. Nach dem Vorschlag der Dorferneuerungsplaner schrumpft der Sportplatz künftig zum Bolzplatz, um Platz zu gewinnen für eine Freizeitanlage im Grünen mit mäanderndem Bach, oder gar einem Dorfweiher, mit Wassertretanlage und Grillhütte, mitten im Dorf und von allen Teilen des Ortes aus direkt zugänglich. Das trifft jedoch auf Widerstand einzelner Bürger, die dem Sportverein Schneppenbach, dem sie vielleicht selbst angehören, die Ausweichmöglichkeit auf diesen Platz erhalten wollen. In der anstehenden Bürgerversammlung zur Dorferneuerung, demnächst im neuen Dorfgemeinschaftshaus, wollen die Hofstädtener diese wichtige Frage klären und mehrheitlich entscheiden. Dass sie dabei wenig Einmischung von außen wünschen, erfuhr Bürgermeister Reiner Pistner in der Ratssitzung am Montag. Als er die Vorzüge eines Dorfweihers beleuchtete, erfuhr er von der Hofstädtener CSU‑Gemeinderätin Sigrid Dedio ein "Mach' Deinen Weiher in Schöllkrippen, wir wollen ihn nicht!" Dedio wollte keine Dorferneuerung, an der ein Sportverein wegen fehlendem Platz zugrunde geht. Pistners Alternativvorschlag, einen Teil des Schneppenbacher Sportplatzes in das Dorferneuerungsgebiet Hofstädten einzubeziehen, um dort einen neuen Ausweichplatz zu errichten, löste bei vielen Skepsis aus. Das hätte es in der Dorferneuerung auch noch nie gegeben, dass ein Ort dem anderen einen Sportplatz baut, statt die Dorferneuerungsmittel im eigenen Dorfgebiet zu verwenden. Während Pistner darauf beharrte, dass der Gemeinderat letztendlich die Verantwortung trage, wies Sigrid Dedio darauf hin, dass es sich hier um die Hofstädtener Dorferneuerung handelt. Hinsichtlich der Kompetenzen besteht also noch Klärungsbedarf. Fakt ist jedoch, dass die TeilnehmergemeinSchaft, also die Gemeinschaft der Grundstückseigentümer innerhalb des Dorferneuerungsbereichs, entscheidet, plant und auch verwirklicht. Der Gemeinderat hat bei den einzelnen Maßnahmen lediglich über eine Kostenvereinbarung zwischen Amt für ländliche Entwicklung und Gemeinde zu entscheiden. Er könnte also Maßnahmen kippen, nicht aber selbst beschließen und bestimmen.
Bei dieser Auseinandersetzung hatten es die Dorferneuerungsplaner Martin Reuter und Klaus‑Dieter Streck nicht ganz leicht, die vielen angedachten, zum Teil phantasievollen Maßnahmen vorzustellen, von denen zumindest die wichtigsten im Verlauf des Verfahrens umgesetzt werden sollen. Von den aufgelisteten Kosten von insgesamt fast vier Millionen Euro werden vom Amt für ländliche EntwicklungvoraussichtlichMaßnahmenimWert von 1,3 Millionen Euro als förderfähig anerkannt, so dass von dort Zuschüsse von mehr als 750.000 Euro in den kleinen Ort fließen könnten. Für die Teilnehmergemeinschaft, die bis zum Herbst gebildet werden und ihre Arbeit aufnehmen soll, gehe es also vor allem darum, Prioritäten zu setzen, stellte Martin Reuter fest, der den Hofstädtener Bürgerinnen und Bürgern großes Engagement, viel Sachverstand und gutes Durchhaltevermögen bescheinigte.


Protokoll vom Vorbereitungstreffen aller Arbeitskreismitglieder der Dorferneuerung für die Bürgerversammlung


Am 11.Jan. stellten die Architekten Reuter und Streck den zweiten Plan zur Dorferneuerung vor, mit einem Kostenplan, der bei
35 öffentlichen Maßnahmen Gesamtkosten von 3,44 Mio. EUR erwarten läßt.
Der Plan kann durch Anklicken zwar vergrößert werden, ist aber nur als Übersicht geeignet. Detail-Ansichten sind auf Internetseiten sehr aufwändig.

Maßnahmenkatalog


Frau Mag.phil. Alexandra Baier, geb. Feigl, stellte am 13. Jan. den von Ihr erstellten Denkmalpflegerischen Erhebungsbogen im Gasthaus "Zur Gemütlichkeit" vor. Neben einer ausführlich recherchierten Dorfgeschichte enthält er Fotodokumente zu ortsbildprägenden Grün- und Freiräumen, Straßen und Plätzen sowie Gebäuden und Denkmälern.

Wegen seines Umfanges von 129 Seiten mit vielen Fotos und Grafiken kann er hier nur stark gekürzt auf 36 Seiten mit 3,4 MB zum Download angeboten werden. Beim webmaster können auf Wunsch komplette Kopien erstellt werden.


Arbeitskreis
Dorfgemeinschaft/soziale Entwicklung/Kultur

Sprecher: Siegbert Glaser
  nächster Treff: Mi..........., 20:00 Uhr
  Gasthaus "Zur Gemütlichkeit"
 

1.Protokoll
2.Protokoll
3.Protokoll
4.Protokoll
5.Protokoll
6.Protokoll
7.Protokoll
Jugendbefragung
8.Protokoll

Arbeitskreis
Verkehrswege/Wirtschaft/Gewerbe/Versorgung

Sprecher: Arno Stein
 nächster Treff: ........., 20:30 Uhr
 Gasthaus "Zum Schatzel"

 

1.Protokoll
2.Protokoll
3.Protokoll
4.Protokoll
Wegevorschläge(3MB)
5.Protokoll
Dorfladen
6.Protokoll
7.Protokoll
8.Protokoll
9.Protokoll
10.Protokoll

Arbeitskreis
Orts- und Landschaftsbild

Sprecher: Norbert Debes
  nächster Treff: ........., 20:00 Uhr
  Gasthaus "Zur Gemütlichkeit"

1.Protokoll
2.Protokoll
3.Protokoll
Zwischenbericht
Vortrag Gemeinderat
4.Protokoll
5.Protokoll
6.Protokoll
7.Protokoll
8.Protokoll
9.Protokoll

Gespräche mit den Straßenbaubehörden und dem SV Schneppenbach, 18.10.05


Vorstellung des vorläufigen Dorferneuerungsprogrammes durch die Architekten Reuter und Streck: Mittwoch, 5.Oktober, 20 Uhr im Gasthaus "Zur Gemütlichkeit"

Die Herren Reuter und Streck stellten Pläne vor, die sie auf der Grundlage der Arbeitskreisvorschläge erstellt hatten und die in vielen Bereichen noch weiterentwickelt und präzisiert werden sollen.
Die Gestaltung der Spessartstraße muss in Zusammenarbeit mit dem Straßenbauamt erfolgen. Vorgesehen ist auf jeden Fall ein einseitiger Bürgersteig mit der Mindestbreite von 1,50 m, was an verschiedenen Stellen zu Fahrbahnverengungen führen wird. Zur Gestaltung der Dorfmitte wurde statt des Buswendeplatzes eine Bushaltebucht vorgeschlagen. Nach Rückfragen wegen einer Änderung der Vorfahrtsregelung (Spessartstraße-Ruhbornstraße und Verkehrsberuhigung der Spessartstraße ab Kreuzung in Richtung Geiselbach) organisiert Bürgermeister Pistner ein Treffen der Arbeitskreissprecher mit Vertretern der Straßenbauverwaltung.
Die Nebenstraßen sollen alle ähnlich wie schon Raingartenstraße und Meisenweg gestaltet werden. Interessant war ein bereits in älteren Plänen enthaltenes mögliches Baugebiet "Ober dem Glasergarten" (zwischen Schönebergstraße und Bayernstraße).

Der Vorschlag zur Neugestaltung des Sportplatzes sorgte für lebhafte Diskussionen. Hierzu treffen sich die Arbeitskreissprecher mit dem Vorstand des Sportvereins Schneppenbach bei Bürgermeister Pistner. Herr Reuter wurde gebeten, neben seinem bisherigen Vorschlag zwei weitere Entwürfe zu erstellen a) mit einem Trainingsplatz für den Schneppenbacher Sportverein (als Ausweichplatz könnte der in Schöllkrippen genutzt werden) und b) eine "Minimalversion", d. h. mit Erhalt des Sportplatzes und Gestaltung des Spielplatzes und des Rad- und Fußweges am Bach.

Herr Streck strebt bei der Gestaltung der Rad- und Wanderwege gleichzeitig, in Anlehnung an ältere Planungen, eine Vernetzung der naturbelassenen Inseln in der Gemarkung an. Bei den Radwegen wurde als wichtig die Verbindung nach Geiselbach genannt, die parallel zu der dann zur Kreisstraße herabgestuften Verbindung auch von der Kreisstraßenverwaltung gebaut werden sollte.

Weiter wurden kurz angesprochen der Dorfladen, den man im Nebengebäude des Kindergartens unterbringen könnte, und die Errichtung einer kleinen Kapelle.


Protokoll vom Treffen der AK-Sprecher mit dem Bürgermeister am 01.08.05
Protokoll der gemeinsamen Versammlung am 11.02.05

 


Besichtigung der Dorferneuerungsmaßnahmen in Retzstadt am 23. April


Bei herrlichem Wetter fuhren am Samstag knapp 30 Bürger aus Hofstädten nach Retzstadt, gelegen zwischen Karlstadt und Würzburg. Dort besichtigten sie gemeinsam mit Bürgermeister Reiner Pistner, unter Leitung von Herrn Otto Kister von der Direktion für Ländliche Entwicklung, geführt durch Herrn Pfister, Bereiche des Ortes, die mit Hilfe des Dorferneuerungsprogrammes gestaltet worden sind. Für Herrn Kister war es das erste und von ihm sehr intensiv betreute Dorferneuerungsprojekt. Herr Pfister erläuterte stolz die verschiedenen Maßnahmen im Ortseingangsbereich, die Begrünung im Ortskern, die Freilegung des Retzbaches in der Dorfmitte und die Verbesserungen im Bereich Rathaus und Kirche. "Viel Geduld, intensive Gespräche mit allen Beteiligten und Ausdauer sind die wichtigsten Voraussetzungen, wenn die Dorferneuerung gelingen soll", so die Aussage von Herrn Pfister. Nach Informationen zu Verfahrensfragen beendete die Reisegruppe, unter lebhaften Gesprächen beim Mittagessen im Ratskeller, mit hervorragendem Retzstädter Wein, ihre Dorfbesichtigung. Bürgermeister Pistner bedankte sich zum Schluß bei den Herren Pfister und Kister mit Schöllkrippener/Schneppenbacher Obstler. Busfahrer Dieter Pistner brachte die Reisegruppe anschließend wieder heil nach Hause.
 


Main-Echo 07.04.2005
Diskussion um neuen Stromvertrag hält an
Schöllkrippen. ...

Wohnen attraktiver machen
Das zweite große Thema der Gemeinderatssitzung in Schöllkrippen war die beabsichtigte Dorferneuerung im Ortsteil Hofstädten. Noch ist das Verfahren nicht eingeleitet. In drei Arbeitsgruppen bereiten Bürgerinnen und Bürger Vorschläge zur Erneuerung ihres Ortes vor, die planerisch umgesetzt, als Grundlage des Antrags dienen sollen.
Siegbert Glaser, Andreas Braun und Markus Debes, die Sprecher der drei Arbeitsgruppen, stellten die bisherige Arbeit vor, die das Ziel hat, den Ort zum Wohnen attraktiver zu machen, Fortentwicklungsmöglichkeiten zu erlangen, wie zum Beispiel durch ein Neubaugebiet, und die Versorgung der Einwohner sicherzustellen.
Eine Fülle von Vorschlägen wurde erarbeitet. Eine rasante Entwicklung könnte der Ortsteil Hofstädten durch die Dorferneuerung nehmen, meinte Pistner. Jetzt seien die Architekten am Zug. Bis zu 15 Jahren seien für eine Dorferneuerung veranschlagt.
jbs.

 


Ostern 2005

 


Main-Echo 15.02.2005
Ideen zur Dorferneuerung
Bürger der Arbeitskreise stellten Vorschläge vor

Schöllkrippen-Hofstädten.
Freitag abend trafen sich ca. 30 Bürger aus Hofstädten, welche in drei Arbeitskreisen im vergangenen halben Jahr Ideen zur Dorferneuerung gesammelt, diskutiert und ausgearbeitet hatten. Norbert Ries entschuldigte als Stellvertreter den erkrankten Bürgermeister Reiner Pistner und begrüßte Herrn Otto Kister von der Direktion für Ländliche Entwicklung, den Architekten Martin Reuter und den Landschaftsplaner Klaus-Dieter Streck. Anschließend stellten Mitglieder der Arbeitskreise ihre jeweiligen Arbeitsergebnisse vor: von der Gestaltung der Dorfmitte, einem Spiele-, Sport-, Freizeitbereich, Wander- und Radwegen, einem Dorfladen bis zur intensiv diskutierten Ausweisung eines neuen Baugebietes. Um hierzu die Wünsche und Vorstellungen der Hofstädtener dem Gemeinderat und den zuständigen Behörden zu verdeutlichen, wurde eigens der 25. Februar als Termin für eine Besprechung mit den Herren Reuter und Streck vereinbart. "Ich erwarte von Herrn Reuter, dass in seinen Vorschlägen zur Dorferneuerung auch das Thema Baugebiet enthalten sein wird, auch wenn wir uns bei der Erschließung nicht finanziell beteiligen können" erklärte hierzu Herr Kister. Nach der lebhaften Diskussion wurde für Ende April eine Fahrt nach Retzstadt geplant, wo man aus den Erfahrungen einer gut gelungene Dorferneuerung lernen möchte. Der Wunsch der oberen Behörden für ein Leitbild zur Dorferneuerung Hofstädten wurde von vielen Anwesenden als überflüssig betrachtet, da doch die Arbeit selbst wichtiger sei als irgendeine Überschrift. Nach weiteren Terminabsprachen verband Herr Ries seinen Dank an alle Anwesenden für ihren engagierten Einsatz mit der Erwartung, dass auch der Gemeinderat von Schöllkrippen die hier gesammelten Ideen unterstützen wird.
 


Main-Echo 09.10.2004
Drei Arbeitskreise gebildet
Die Dorferneuerung in Hofstädten rückt damit näher


Schöllkrippen-Hofstädten. Wie bei er Bürgerversammlung vor kurzem angekündigt, trafen sich interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Hofstädten am Donnerstag, um unter Leitung von Baudirektor Otto Kister von der Direktion für Ländliche Entwicklung (DLE) in Würzburg die Arbeitskreise zur Vorbereitung der Dorferneuerung zu etablieren.

Neben der Wahl von Arbeitskreissprechern sollten die ersten Termine festgelegt werden. »Wichtig ist auch, die Ergebnisse der Arbeitskreise zu protokollieren und mit allen Beteiligten, der DLE, dem Architekten Reuter und dem Bürgermeister abzustimmen«, erklärte Otto Kister. An drei verschiedenen Tischen im Saal des Gasthauses »Zur Gemütlichkeit« wurde dann diskutiert und abgestimmt:

- Der Arbeitskreis »Dorfgemeinschaft/soziale Entwicklung/Kultur« wird von Siegbert Glaser geleitet und trifft sich am Mittwoch,
20. Oktober, um 19.30 Uhr - so wie die anderen Arbeitskreise auch - im Gasthaus »Zur Gemütlichkeit«.

- Sprecher des Arbeitskreises »Verkehrswege/Wirtschaft/Gewerbe/Versorgung« ist Arno Stein; als erstes Treffen wurde der Donnerstag, 14. Oktober, um 20.15 Uhr vereinbart.

- Der dritte Arbeitskreis »Orts- und Landschaftsbild« versammelt sich unter Leitung von Norbert Debes am Montag, 11. Oktober, um 20 Uhr.

Alle Termine und wichtigen Informationen werden auch im Internet unter http://www.hofstaedten.de veröffentlicht.

Nach Klärung dieser organisatorischen Fragen wurden die Wünsche vorgelesen, die Einwohner bei der Bürgerversammlung auf die Ideenkärtchen geschrieben und in den Sammelkarton gesteckt hatten. Den Themen nach wurden sie gleich auf die Arbeitskreise verteilt.

Zum Abschluss erklärte Bürgermeister Reiner Pistner, dass er nunmehr die Verantwortung für das weitere Gelingen der Dorferneuerung zwar in die Hände der Arbeitskreise übergebe, aber natürlich als Ansprechpartner für alle Fragen - organisatorisch wie inhaltlich - jederzeit zur Verfügung stehe.
red
 


Main-Echo 15.07.2004
Dorferneuerung Hofstädten rückt näher
15 Bürger und Bürgermeister Pistner absolvierten Grundseminar

Schöllkrippen-Hofstädten. In eindeutiger Absicht, sprich in Sachen Dorferneuerung, hatten sich dieser Tage 15 Bürger aus Hofstädten, bunt gemischt, Jüngere und Ältere, Männer und Frauen, Alteingesessene und Neuzugezogene, Gemeinderäte, Vereinsmitglieder und Interessierte, auf den Weg nach Lichtenfels-Klosterlangheim gemacht. Mitglied der Gruppe war auch der Schöllkrippener Bürgermeister Reiner Pistner.

An der Schule der Dorf- und Flurentwicklung in Klosterlangheim fand das Grundseminar statt, das den Auftakt bildet zum Dorfentwicklungsprogramm, wie es bei der Bürgerversammlung im März einstimmig beschlossen worden war. Im renovierten Konventbau der ehemaligen Zisterzienserabtei wurde unter Leitung von Baudirektor Otto Kister von der Direktion für Ländliche Entwicklung (DLE) in Würzburg und zweier seiner Mitarbeiter intensiv informiert, geschult und diskutiert. Im Wechsel von Referaten und Gruppenarbeit wurden die Teilnehmer hinsichtlich der »Dorfentwicklung Hofstädten« in Moderationstechniken eingeführt und gleichzeitig Ansätze für die ganzheitliche Entwicklung des Dorfes festgelegt.

Der ebenfalls anwesende Architekt Reuter aus Miltenberg, der das Projekt in den kommenden Jahren begleiten wird, fand so erste Kontakte und auch erste Vorschläge zu Problemen, die den Hofstädtenern unter den Nägeln brennen. Über die schlechten Straßen wurde ebenso diskutiert wie über die geringe Geburtenrate, die zur Schließung des Kindergartens führen wird.

Auch ein Fußwegekonzept, liebevolle Platzgestaltungen und der weitere Umgang mit dem derzeitigen Sportfeld wurden diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass viele Fragen in unterschiedlichster Form miteinander verknüpft sind und durch gemeinsames Engagement wie beim Bau des Dorfgemeinschaftshauses viel erreicht werden kann.

Weiter ging es um die Finanzierung gemeinsamer und auch einzelner privater Projekte. Hier kann nach der Vorlage eines umfassenden Planes und offiziellem Start bei voraussichtlicher Laufzeit von zehn bis zwölf Jahren mit Zuschüssen bis zu 750000 Euro gerechnet werden. Allerdings muss der Marktgemeinderat von Schöllkrippen den einzelnen Maßnahmen zustimmen, da die Direktion für Ländliche Entwicklung immer nur einen Teil der Gesamtkosten trägt.

Um möglichst viele Bürger aus dem Schöllkrippener Ortsteil Hofstädten mit einzubeziehen, wird für Mitte September - nach den Ferien versteht sich - eine Bürgerversammlung geplant, bei der die Ergebnisse dieses Seminars vorgestellt werden sollen, um anschließend Arbeitskreise zu den verschiedenen Themenbereichen zu bilden. Hier können dann alle Interessierte teilnehmen und natürlich die Seminarteilnehmer die neu gelernten Moderationstechniken anwenden.

Baudirektor Kister meinte zum Abschluss: »Wenn die Beteiligung der Bürger weiterhin so aktiv sein wird, wie die der Teilnehmer des Seminars, dann wird auch das Dorfentwicklungsprogramm für Hofstädten ein großer Erfolg.«

 


Niederschrift über die Sitzung des Marktgemeinderates Schöllkrippen am 24.11.2003

4. Beantragung der Durchführung einer umfassenden Dorferneuerung für den Ortsteil Hofstädten
Zurzeit läuft ein Förderprogramm der Direktion für Ländliche Entwicklung für Gemeinden und Ortsteile unter 2.000 Einwohner, aus dem für den Ortsteil Hofstädten Mittel fließen könnten, sei es durch Förderung von Einzelmaßnahmen oder durch eine umfassende Förderung.
Der Bürgermeister informierte auszugsweise über die Ziele des
Dorferneuerungsprogramms. Er erklärte, das Programm baue auf die aktive Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger. Am 11.11.2003 fand eine Ortsbegehung mit Herrn Fuß von der Direktion für Ländliche Entwicklung statt, bei der festgestellt wurde, dass in Hofstädten Entwicklungspotential vorhanden ist. Der Bürgermeister vertrat die Auffassung, man solle die Chance, in das Förderprogramm aufgenommen zu werden, unbedingt nutzen.
Sigrid Dedio meinte, man müsse die Bürger baldmöglichst informieren, Thomas Büttner schlug eine Beteiligung noch vor Antragstellung vor. Dieter Weipert machte darauf aufmerksam, dass schon viele Bürger in den Bau des Dorfgemeinschaftshauses eingebunden sind, und schlug deshalb vor, noch in diesem Jahr eine Infoveranstaltung durchzuführen. Hierzu erklärte der Bürgermeister, dass dies nicht mehr möglich sei.
Nach weiteren Wortmeldungen war man sich im Gemeinderat einig, dass die Chance zur Aufnahme ins Förderprogramm genutzt werden soll.
Beschluss:
Der Markt Schöllkrippen beantragt die Aufnahme des Ortsteils Hofstädten in ein umfassendes Dorferneuerungsprogramm. Abstimmung: 14 : 0
Gerhard Rothenbücher war bei der Abstimmung nicht anwesend.



Bayerisches Staatsministerium
für Landwirtschaft und Forsten:
Dorferneuerung